| LSL International: Das Lab in "Ich kanns nicht aussprechen" |
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Die - wie wir völlig unparteiisch finden - besten Preise des 45. Bundeswettbewerbs Jugend-Forscht wurden schon am Abend vor der eigentlichen Preisverleihung vergeben. Während der Sonderpreisverleihung in der Jahrhunderthalle in Bochum wurden nicht nur Geldpreise sondern auch Reisen zu Forschungscamps und Wettbewerben verliehen. Für uns wurde es vor der Nachspeise ernst: alle, die einen Preis bekommen würden, wurden an den Bühnenaufgang gebeten und anschließend einzeln für die Verleihung der Preise auf die Bühne gebeten. Nachdem wir eineinhalb Jahre an unserem Projekt gearbeitet hatten, glaubte man wohl, auf die 20 Minuten Warten käme es auch nicht mehr an und so durften wir zuschauen wie alle Preise verliehen wurden, bis am Schluss nur noch einer übrig blieb: Die Reise und Teilnahme am "China Adolescent Science, Technology & Innovation Contest", vom 7.-13. August in Guangzhou (auch bekannt als "Kanton" oder "Ich kanns nicht aussprechen"), China. Gemeinsam mit über 30 Projekten aus aller Welt, sind wir als Gäste beim Finale der chinesischen Version von Jugend-Forscht eingeladen. Unter den internationalen Projekten wird ein Wettbewerb mit weiteren Preisen in englischer Sprache stattfinden.
Wir freuen uns natürlich sehr das Lab nach China tragen zu dürfen, denn die letzten eineinhalb Jahre waren das, was für uns das großartige am Lab ausmacht: Die Idee fanden wir in einem Freitagsvortrag, das Projekt wurde mit Hilfe von Lehrern (Jochen Reder), Studenten (Philipp Bayer und Marco Harrendorf) und Wissenschaftlern (Rainer Zawatzky) als AGüP etabliert. Wir verbrachten endlose Stunden im Labor, erlebten viele Rückschläge und einiges an Kritik. Durch das Life-Science Lab wurde uns am DKFZ die einmalige Möglichkeit geboten unsere Fragestellung auf wissenschaftliche Weise umzusetzen und wir danken allen, die uns dabei unterstützt haben. An alle Labbies appelieren wir, mit ein bisschen Neugier, Einsatz und Durchhaltevermögen ans Werk zu gehen, denn dank des Labs ist nichts unmöglich. Auch sechs komplette Genom-Microarrays (Danke, Prof. Hoheisel) und neun DIN A 0 Poster (Danke, Katrin) nicht. |



